Heimatmuseum Eversberg

… immer einen Besuch wert

Hier finden Sie Informationen über kommende, laufende oder vergangene Sonderausstellungen, sowie Aktuelles aus unserem Heimatmuseum und unserer Bergstadt.

Sonderausstellung

Bilderausstellung zum Martinsmarkt

dsc_0001Am 05. und 06.11.2016 findet der 11. Martinsmarkt in Eversberg statt. Neben hochwertigen Kunsthandwerk  und Kulinarischen wird in der Villa Künstlerbunt eine Kunstaustellung gezeigt. Weitere Informationen unter www.eversberg.de.

Das Heimatmuseum Eversberg zeigt jeweils von 11 – 17 Uhr eine Bilderaustellung mit Werken von Andreas Germann. Seine Bilder umfassen Zeichnungen, Öl- und Acrybilder und haben drei Schwerpunkte:  1. Die Darstellung des Menschen in Portrait und Akt  2. Impressionen von Landschaftseindrücken und  3. Das Eintauchen in surreale Welten.

Sonderausstellung

Gesichter erzählen Geschichten

p1000207Die Bilderaustellung der Museumsnacht wird verlängert. Die von Ferdinand Schulz erstellten Kopien der Ölgemälde sind bis Ende September 2016 im Museum ausgestellt. Gezeigt werden die Kopien bekannter Maler wie z.B. Vermeer, Cezanne, Munch, Picasso u.a.

Veranstaltung

3. Museumsnacht

Amuretto-FolkdropsAm Freitag dem 16.09.2016 findet von 18 – 22 Uhr die dritte Eversberger Museumsnacht statt. Für Musikalische Unterhaltung sorgen die Amuretto-Folkdrops. Fidele, schwungvolle und pur hergestellte Folkmusik ist das Markenzeichen der Gruppe aus der Region Arnsberg/Soest. Die 5 Musikanten entwickeln mit ihren Instrumenten und Stimmen ein Klangbild, das heutzutage in dieser klanglichen Zusammensetzung und inhaltlichen Gestaltung nur noch selten erlebbar ist. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass sich das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen anregen lässt. Eine Bilderausstellung rundet den Abend ab. Ferdinand Schulz zeigt Ölgemälde‚ die er als Kopien bekannter Maler wie z.B. Vermeer, Cezanne, Munch, Picasso u.a. vorstellt. Die Ausstellung läuft unter dem Titel „Gesichter erzählen Geschichten“. Der Eintritt ist frei.

Sonderausstellung

Kindheit in der Nachkriegszeit

0Vom 31. Januar 2016 bis zum 13. März 2016 zeigt das Heimatmuseum Eversberg eine Fotoausstellung über die Kindheit in der Nachkriegszeit. Die Bilder geben emotionale Einblicke in das Leben von Kindern in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie zeigen den Alltag der Kinder, der geprägt ist durch das Leben in Behelfsunterkünften, die Bedeutung des Essens, einfach nur satt zu werden, aber auch durch den beginnenden Neuanfang. Dabei sind die Fotografien aus der Sammlung von Michael-Andreas Wahle zugleich traurig und lebendig; jedes Foto erzählt eine Geschichte aus der „armen Zeit“.

Am Eröffnungstag (31.01.2016) verlängerte Öffnungszeiten von 14 – 17 Uhr.

 

Stadtführung

Stadtführung

Wir bieNothelferten zusätzlich Stadtführungen durch den historischen Ortskern von Everberg an. Rathaus, Ruine und die alten Fachwerkhäuser machen einen Besuch Lohneswert.

Auf dem Bild sind die 14 Nothelfer an Vosses Haus zu sehen (die gelben Köpfe). Viele weitere Interessante Details werden bei der Stadtführung gezeigt und erklärt.

Stadtführung für Gruppen und Familien nach Anmeldung. Preis pro Person: 2 €.

 

Sonderausstellung zum Martinsmarkt

Sonderausstellung zum Martinsmarkt

SonderausstellungAm 07. und 08. November 2015 findet zum zehnten mal der Martinsmarkt in Eversberg statt (Infos unter www.eversberg.de → Termine 2015 → Martinsmarkt).

Das Museum hat an beiden Tagen von 11 – 17 Uhr geöffnet. In einer Sonderaustellung werden Gemäldekopien von August Macke gezeigt, angefertigt von Ferdinand Schulz.

August Macke wurde am 03.01.1887 in Meschede geboren. Er war einer der wichtigsten deutschen Expressionisten. Er starb viel zu früh vor 100 Jahren im ersten Weltkrieg.  Sein Mutter, Maria Florentina Adolph wurde in Eversberg geboren.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

 

 

Truhe restauriert

Alte Eversberger Truhe restauriert

TruheDiese sehr schöne Truhe war in einem jämmerlichen Zustand. Bei der Restaurierung wurde Wert darauf gelegt, ihr urspüngliches Aussehen nicht zu verändern. Es wurden nur fehlende oder lose Teile erneuert.  
Im Innern von alten Truhen findet man häufig ein Ablagefach, in dem Wertsachen aufbewahrt wurden. In alter Zeit gehörte dazu auch der Salzvorrat. Zusätzlich war oftmals in dieser Ablage ein Geheimfach eingebaut. Auch diese Fächer wurden wieder instandgesetzt. Die Truhe ist ab sofort im Museum ausgestellt.

Fettnäpfchen

Ins Fettnäpfchen getreten…

IMG_3309Die frisch gemachten Würste wurden früher unter die Decke gehängt, wo der Rauch des offenen Feuers sie haltbar machte. Aus den Würsten tropfte noch Fett herab. Deshalb wurde auf den Boden eine oder mehrere Schüsseln gestellt, um das Fett aufzufangen. Wenn der Knecht nachts zur Magd schlich und nicht aufpasste, dann hat er ganz schön ins Fettnäpfchen getreten …

 

Waffeleisen

Waffeleisen und Rezept

waffeleisen-1Im Museum ist auch ein sehr schönes Waffeleisen. Damit konnte man über dem Feuer (Herdplatte geöffnet) dicke Waffeln backen. Zur gleichmäßgen Erhitzung war es um 180 Grad drehbar. Damit man das Rezept nicht vergaß, war es gleich aufgedruckt. Zum Tag des Museums haben wir mit einem gleichen Waffeleisen über einer Gasflamme Waffeln gebacken. War ein Verlustgeschäft 🙂 Die Waffeln waren dick und lecker, der Teig ruck zuck alle und wir haben selber zu viel probiert. Aber es hat großen Spaß gemacht. 

Auf der Rückseite ist ein weiteres Rezept. Das könnt ihr im Museum sehen!

Lochfraß oder Weinbrand?

Lochfraß oder Weinbrand?

hahn-1Der alte Kirchturmhahn in unserem Museum ist ziemlich durchlöchert. Korrosion oder Lochfraß ist das nicht. Es schleicht sich der Verdacht ein, dass beim Schützenfest nach zuviel Weinbrand auf den falschen Vogel gezielt wurde. 😉 Der Schützenplatz ist nur wenig tiefer als die Spitze des Kirchturms. Auf den Schützenfesten wurde früher Hauptsächlich selbst gebrannter Branntwein verzehrt. Bier wurde erst Ende des 19. Jahrhundert vermehrt getrunken. Auch wurden die eigenen Gewehre mitgebracht. Man mußte jedoch vor dem Hauptmann aufpassen: „Jeder Betrunkene der sich ungebührlich aufführt wird auf der Stelle aus der Gesellschaft gewiesen“. Auch durfte der Hauptmann diesen zur Polizei-Wache transportieren lassen.