… immer einen Besuch wert

Anekdoten

Fettnäpfchen

Ins Fettnäpfchen getreten…

IMG_3309Die frisch gemachten Würste wurden früher unter die Decke gehängt, wo der Rauch des offenen Feuers sie haltbar machte. Aus den Würsten tropfte noch Fett herab. Deshalb wurde auf den Boden eine oder mehrere Schüsseln gestellt, um das Fett aufzufangen. Wenn der Knecht nachts zur Magd schlich und nicht aufpasste, dann hat er ganz schön ins Fettnäpfchen getreten …

 

Waffeleisen

Waffeleisen und Rezept

waffeleisen-1Im Museum ist auch ein sehr schönes Waffeleisen. Damit konnte man über dem Feuer (Herdplatte geöffnet) dicke Waffeln backen. Zur gleichmäßgen Erhitzung war es um 180 Grad drehbar. Damit man das Rezept nicht vergaß, war es gleich aufgedruckt. Zum Tag des Museums haben wir mit einem gleichen Waffeleisen über einer Gasflamme Waffeln gebacken. War ein Verlustgeschäft 🙂 Die Waffeln waren dick und lecker, der Teig ruck zuck alle und wir haben selber zu viel probiert. Aber es hat großen Spaß gemacht. 

Auf der Rückseite ist ein weiteres Rezept. Das könnt ihr im Museum sehen!

Lochfraß oder Weinbrand?

Lochfraß oder Weinbrand?

hahn-1Der alte Kirchturmhahn in unserem Museum ist ziemlich durchlöchert. Korrosion oder Lochfraß ist das nicht. Es schleicht sich der Verdacht ein, dass beim Schützenfest nach zuviel Weinbrand auf den falschen Vogel gezielt wurde. 😉 Der Schützenplatz ist nur wenig tiefer als die Spitze des Kirchturms. Auf den Schützenfesten wurde früher Hauptsächlich selbst gebrannter Branntwein verzehrt. Bier wurde erst Ende des 19. Jahrhundert vermehrt getrunken. Auch wurden die eigenen Gewehre mitgebracht. Man mußte jedoch vor dem Hauptmann aufpassen: „Jeder Betrunkene der sich ungebührlich aufführt wird auf der Stelle aus der Gesellschaft gewiesen“. Auch durfte der Hauptmann diesen zur Polizei-Wache transportieren lassen.